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Alt 03.06.2000, 13:25   #1
Casper
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Post Erbrechen

Hallo Leute!!!!
Hilfe, Hilfe helft mir.
Mein Grauer macht mir sorgen. Heute morgen hat er noch ganz normal gefressen, Apfel,Paprika und Weintraube. Vor einer Stunde habe ich ihn rausgelassen. Seitdem sitzt er auf seinem Lieblingsplatz und schläft. Ich sah wie er sich erbrochen hat.
(es lief aus dem Schnabel Schleim raus und er kaute darauf rum). Ich ging zu ihm und streichelte ihn,da spukte er mir in die Hand. Es ist nicht sehr viel (schleimig mit Körner)Er ist aufgeplustert und schnalzt manchmal. Er ist jetzt 10 Monate und fängt langsam an zu mausern. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Erbrechen und dem sogenannten Heiratsantrag????
Bitte helft mir. Ich bin sehr beunruhigt.
Was soll ich tun??
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Alt 03.06.2000, 14:49   #2
Fly
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Hallo Casper,

es könnte auch sein, daß dein Grauer eine Kropfentzündung hat, da sie dann auch häufiger erbrechen. An deiner Stelle würde ich mich auf jedenfall mal nach einem Tierarzt, der sich mit Vögeln auskennt, in deiner Nähe umschauen.

Mit Erbrechen kenne ich mich leider nicht aus, da meine Amazone das Gottseidank noch nicht gemacht hat. Mal schauen was die anderen dazu meinen...

Auf jedenfall wünsch ich euch alles Gute

Tanja
__________________
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht
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Alt 03.06.2000, 18:38   #3
Alfred Klein
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Hallo Casper
Schnellstmöglich zum Vet.Schau nach, ob Du einen findest,der immer erreichbar ist.Das sieht böse nach einer Kropfentzündung aus.Lass den Vogel aber,wenn möglich,nicht da.Er könnte sich,wenn er vom "Schwarm",also Dir getrennt ist,verlassen fühlen und sich zum sterben wegsetzen.
Viel Glück
Alfred
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Alt 03.06.2000, 21:38   #4
Casper
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Hallo
Danke für Eure Antworten. Wir waren beim Tierarzt. Es hat uns einfach keine Ruhe gelasssen. Sie hat einen Abstrich gemacht. der wird nun erstmal eingeschickt. Mitte der Woche bekommen wir Bescheid. Jetzt bekommt er erstmal Antibiotika. Das war vielleicht ein Akt. Casper hat so geschrien. Das tut mir immer in der Seele weh. Erist jetzt auf jedenfall froh wieder zu Hause zu sein. Nun schläft er zufrieden. Gespuckt hat er bis jetzt nicht mehr.
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Alt 04.06.2000, 00:08   #5
Pamina
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Hallo Casper,

gute Entscheidung. Meine Pico hatte auch 'mal Kropfentzündung. Ausgelöst durch Stress während der Paarungszeit vermute ich (Immunabwehr dann oft schlechter, Infekte haben leichteres Spiel). Bei Pico war es mit dem Antibiotika relativ schnell wieder ok. Sie war auch so matt und hat nichts mehr bei sich behalten können. Da hilft eben meist nur ein Antibiotikum.

Alles Gute für Dich und Deinen Pflegling
Annette
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Alt 04.06.2000, 18:24   #6
Wittenstein
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Na klasse,
keiner weiß was der Vogel hat, ob er überhaupt krank ist. Aber "vorsichtshalber" wird da einem 10 Monate alten Baby erstmal Antibiotika gegeben.Aber wir Menschen gehen ja so unverantwortlich auch mit unserem eigenen Körper um...warum sollten wir es da bei Tieren anders machen.
Gruß
Axel
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Alt 05.06.2000, 01:27   #7
Gudrun Maybaum
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Hallo,
ich gebe dem Axel total recht.
Antibiotica hilft nur bei Bacterien. Es toetet die 'guten' und 'boesen' Bacterien im Koerper. Wenn er also keine Bacterien hat, ist sein immunsystem fuer nichts und wieder nichts mehr oder weniger ausgeschaltet worden. Das regt mich hier auch immer auf und deshalb mache ich schon lange nicht mehr, was diese Doktoren mir sagen. Ich lasse sie nur rausfinden, was das Problem ist.
Bei Kropfenzuendungen habe ich mit grossem Erfolg Grossen Wegerich Tee, Ingwer und Slippery Elm Bark Powder (ich versuche mal frei zu uebersetzen:Puder der Rinde von schluefriger Ulme) benutzt. Das beruhigt, naehrt und heilt nicht nur den Kropf, sondern das gesamte Verdauungssystem.
Milch Distel ist uebrigens sehr gut nach Antibiotica um Leberschaeden zu verhindern.
Gudrun

Zitat:
Original erstellt von Wittenstein:
Na klasse,
keiner weiß was der Vogel hat, ob er überhaupt krank ist. Aber "vorsichtshalber" wird da einem 10 Monate alten Baby erstmal Antibiotika gegeben.Aber wir Menschen gehen ja so unverantwortlich auch mit unserem eigenen Körper um...warum sollten wir es da bei Tieren anders machen.
Gruß
Axel
[/quote]

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Alt 05.06.2000, 02:00   #8
kiwiworld
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Hi

also da muß ich mich aber jetzt auch mal einmischen ich finde axel hat da voll recht in der heutigen zeit wird mit antibiotika rumgeschmissen wie mit warmen semmeln kein wunder das wir uns immer mehr multiresistenz züchten glaube mir ich kann ein lied davon singen ich bin aus dem bereich medizin aber zieht mal als erstes in betracht das die trauben villeicht mit einer art gift gespritzt waren das sich in der frucht angereichert hatte und wie du ja schon sagst bisher ist ruhe ich denke du fährst besser wenn du deinen geier intensiv beobachtest bevor du ihn gleich mit dem zeug vollstopfst und ich finde es schon ein wenig unverantwortlich von dem tierarzt auch
sorry aber das ist halt meine einstellung

------------------
Thomas
www.kiwiworld.de
mail: thpol@aol.com
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Alt 05.06.2000, 15:47   #9
Pamina
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Hi,

ich glaube ich muß hierzu auch noch etwas sagen. Ich finde es prinzipiell auch nicht toll gleich alles (inklusive der 'positiven' Bakterien) totzuschlagen mit AB. Ich warte auch erst einmal ab, ob sich das ganze nicht durch andere Naturheilmittel wieder in's Lot bringen läßt, aber wenn mein Tier ein paar Tage nichts bei sich behalten kann, bzw. anscheinend Fieber hat und das Allgemeinbefinden besch... ist, dann gehe ich zum Tierarzt und entscheide mit ihm zusammen, ob oder nicht.
Ich habe meinen Bericht noch einmal durchgelesen und sehe, daß er sehr 'PRO' klingt. Das kam daher, daß Pico damals fast 2 Tage nur geschlafen hatte und NICHTS bei sich behalten konnte. Ihr ging es sichtlich schlecht.
Was ich aber eigentlich gemeint habe ist, daß ich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Tierarzt gehen würde und wenn er meint, daß AB angebracht ist, dann ok. Es muß natürlich ein Artz meiens Vertrauens sein.
Wenn das Allgemeinbefinden ganz ok ist und der Vogel nur ab und zu mal etwas hervorwürgt, dann sieht die Sache ja noch mal anders aus.
Gruß
Annette
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Alt 05.06.2000, 22:14   #10
michler
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Hy,
ja sicher: mit Kanonen auf Spatzen schiessen ist nicht ok.
ABER: unsere Kakadudame wäre heute mit Sicherheit nicht mehr unter uns, wenn der Tierarzt nicht schnell mit dieser Kanone geschossen hätte. Wenn der Vogel zwei Tage nichts frisst, dann kann er ratzfatz verhungern. Und davon bin ich überzeugt! Und sicherlich würde ich bei kleineren Sachen auch es gerne mit Hausmitteln probieren, aber bei so einer Krankheit wie einer Kropfentzündung kann man meiner Meinung nach nicht lange probieren. Kalimero war in kürzester Zeit zu einem Skelett abgemagert, wir haben ihn gewogen und glaubt mir, noch einen Tag hätte die Kleine kaum überlebt.

Und Gudrun:
ich finde deine Tipps wirklich gut und ich werde mir sicherlich auch einige davon ausdrucken, aber bitte hab ein wenig Mitleid mit uns "Normalverbrauchern". Ich für meinen Teil kenne mich so wenig mit der Natur aus, dass ich schon Bedenken habe, unsere Vögel Naturäste zum Sitzen zu suchen! Ich habe jedenfalls nicht genug Ahnung, um solche Sachen auszuprobieren. An mir (oder meinen Freund) würde ich das ja mal machen, aber woher kenne ich die Konzentration der Heilmittel, die Verarbreichungsform, usw.

Wie gesagt, alles schön und gut, aber ich bin der Meinung, dass hier schnelles Handeln angebracht war!

Petra
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Alt 06.06.2000, 10:51   #11
Wittenstein
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Hallo,
in diesem Fall war nicht die Rede von abgemagert oder tagelang nichts gefressen. Der Graue hatte morgens noch normal gefressen. Und das Erbrochene war nichtmal viel.
Wenn ein Vogel offensichtlich krank ist...und das ist er wenn er zusehends abmagert....dann spricht nichts gegen eine Medikamentengabe.
Wenn ich jedesmal wenn unsere Geier eine Mahlzeit nicht normal einnehmen zum Arzt rennen würde, dann wäre ich mindestens jede Woche da.
Aber was ist denn in diesem Fall hier passiert?? Erstmal nichts.....und bei Nichts gleich Medikamente zu geben.....das ist das was ich für übertrieben halte. Und erst recht bei einem 10 Monate alten Baby, dessen Immunsystem noch im Aufbau ist.
Gruß
Axel
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Alt 06.06.2000, 12:47   #12
Steff
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Ort: Nordbayern
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Hallo Axel,

leider ist man als Laie meistens auf das Urteil des behandelnden Tierarztes angewiesen. Wenn der Antibiotica verabreicht steht man, gerade als Anfänger, nur daneben und vertraut den Vet. Was soll man als Neuling denn sonst machen?

Gruss

:q Stefan

Steff ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2000, 13:15   #13
Pamina
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Also ich denke auch, daß man automatisch nicht beim kleinsten 'Unwohlsein' gleich zum Tierarzt rennen muß, aber manchmal ist es auch nicht so einfach zu entscheiden - löst sich das Problem so, oder nicht? Was wenn ich nicht gleich gehe und es passiert was??
Ich habe bei meiner Pimmi auch gedacht, ach sie schafft das mit dem Ei noch, sie hatte ja nie Probleme mit der Eiablage...
Ich bin statt Montag morgen erst Montag abend das erste mal zum Tierarzt. Heute mache ich mir ein wenig Vorwürfe, wäre ich gestern morgen gleich zur Tierklinik gefahren, dann würde es ihr heute schon gut gehen.
Ich finde gerade als 'Anfänger' ist man noch mehr verunsichert was die Krankheiten angeht und kann nicht immer gleich entscheiden ist es jetzt schon dringend oder nicht.
Ich bleib dabei, lieber einmal zu viel als einmal zu spät...
nach einigen Jahren Papaerfahrung kann man schon mal eher abschätzen was Sache ist.
Wenn es ein guter Tierartz ist, dann ballert er Tiere sowieso nicht bei einer Kleinigkeit voll AB.
Annette
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Alt 06.06.2000, 17:14   #14
Wittenstein
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Hallo Steff und Pamina,
Ihr habt natürlich vollkommen recht!
Was Papas angeht bin ich ja auch noch Neuling. Aber ich habe den Vorteil, daß ich mich ganz gut in Humanmedizin auskenne...die Tiermedizin sieht da zum Teil nicht anders aus. Und da ich weiß, was für einen Schwachsinn Humanmediziner manchmal verzapfen bin ich bei Tiermedizinern auch erstmal mißtrauisch. Und es haben schon genug Postings hier bestätigt, daß da viel Mist gemacht wird.
Pamina, das Problem ist nur: Wieviele "gute" Papageien-/Tierärzte gibt es denn? Wieviele "gute" Humanmediziner?? Wir leben in einer Welt, in der nichts mehr zählt als Geld. Und Ärzte sind heutzutage auch nichts weiter als Arbeiter die Geld verdienen wollen und natürlich auch müssen. Das Problem in der Branche ist eben, daß man es nicht mit Metall- oder Holzverarbeitung zu tun hat, sondern mit lebenden Objekten. Leider Gottes spielt heutzutage weder ein Menschen- und noch weniger ein Tierleben noch eine große Rolle. Man tut zwar nichts, was Tier oder Mensch offensichtlich schadet, aber man tut etwas, um Geld zu verdienen. Gehe ich oder das Tier zum Arzt und der sagt mir, daß alles in Ordnung ist verdient er nichts oder nur sehr wenig.
Antibiotika töten das Tier nicht, vielleicht schaden sie nichtmal viel wenn man die Jahre sieht, die ein Tier noch lebt, aber sind sie nötig oder ist der Nutzen groß genug um AB zu rechtfertigen? Nehme ich als Mensch, wenn ich Schnupfen habe und dreimal am Tag huste, was ich sonst nicht tue, gleich Antibiotika, weil es ja eine Lungenentzündung sein könnte?? Wer kennt sich denn so gut mit seinem eigenen Körper aus um da die Verhältnismäßigkeit zu beurteilen....außer Ärzten vielleicht.
Und wir Erwachsenen lassen unsere Ängste an unseren Kindern und den Haustieren aus, die dann unverhältnismäßig oft und oft falsch mit Medikamenten vollgestopft werden. Die negativen Folgen machen sich erst Jahrzehnte später bemerkbar.
Ich bin froh, als ich meine beiden Grauen neu hatte, daß es genug Leute gab, die ich um Rat fragen konnte und nicht jedesmal zum Arzt mußte, wenn ich nicht wußte, was los war.
Versteht das hier nicht falsch: Ich will hier niemanden den Gang zum Tierarzt vermiesen. Es muß jeder selber wissen, wann er was mit seinen Tieren macht, aber bevor ich IRGENDWELCHE Medikamente akzeptiere lasse ich mir immer eine Diagnose geben. Und ein "könnte das und das sein" lasse ich nicht gelten. Und keine Angst den Arzt mit Fragen zu nerven...er ist dazu da Euch lückenlos aufzuklären....und das nicht nur im biblischen Sinne...
Gruß
Axel
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Alt 07.06.2000, 04:11   #15
Gudrun Maybaum
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Hallo Ihr Guten,
vor 8 Jahren hatte ich null Ahnung von Papageien. Aber speziell Tieraerzte mit Empfehlungen nur Pellets zu fuettern, und erst mal dieses AB zu verabreichen und wenn das nicht hilft, dann das naechste, haben mich dahin gebracht wo ich bin.
Ich bringe meine Voegel auch zum Tierarzt, wenn sie nur so aussehen, als ob etwas nicht OK ist. Sie verstecken ja lange, dass sie krank sind. Wenn sie also Anzeichen zeigen ist es meistens hoechste Eisenbahn.
Aber da ich weiss, dass die Tieraerzte meistens im Trueben fischen, nehme ich mir meine Buecher und versuche, oft zusammen mit dem Tierarzt, einen Weg zu finden.
Ich habe zwischen 60 und 200 Papageien betreut. Und wir hatten einige Kropfentzuendungen. Auch wenn Ihr diese als kleine Hausmittelchen bezeichnet, sie haben in Stunden geholfen. Mein Greunfluegelara hatte, bevor ich ihn bekam, jedes Jahr 2x Kropfentzuendungen. Der Tierarzt hat ihm jedesmal AB gegeben. Seit ich ihn mit meinen "Hausmittelchen" behandelt habe, hat er nie wieder eine Entzuendung gehabt und das ist nun 2 Jahre.
Ich habe einen Gelbrustara mit Diabetis. Der Arzt gibt heute mein Rezept weiter, weil es besser hilft, als Insulin.
Usw., usw., usw.
Gudrun


Zitat:
Original erstellt von Wittenstein:
Hallo Steff und Pamina,
Ihr habt natürlich vollkommen recht!
Was Papas angeht bin ich ja auch noch Neuling. Aber ich habe den Vorteil, daß ich mich ganz gut in Humanmedizin auskenne...die Tiermedizin sieht da zum Teil nicht anders aus. Und da ich weiß, was für einen Schwachsinn Humanmediziner manchmal verzapfen bin ich bei Tiermedizinern auch erstmal mißtrauisch. Und es haben schon genug Postings hier bestätigt, daß da viel Mist gemacht wird.
Pamina, das Problem ist nur: Wieviele "gute" Papageien-/Tierärzte gibt es denn? Wieviele "gute" Humanmediziner?? Wir leben in einer Welt, in der nichts mehr zählt als Geld. Und Ärzte sind heutzutage auch nichts weiter als Arbeiter die Geld verdienen wollen und natürlich auch müssen. Das Problem in der Branche ist eben, daß man es nicht mit Metall- oder Holzverarbeitung zu tun hat, sondern mit lebenden Objekten. Leider Gottes spielt heutzutage weder ein Menschen- und noch weniger ein Tierleben noch eine große Rolle. Man tut zwar nichts, was Tier oder Mensch offensichtlich schadet, aber man tut etwas, um Geld zu verdienen. Gehe ich oder das Tier zum Arzt und der sagt mir, daß alles in Ordnung ist verdient er nichts oder nur sehr wenig.
Antibiotika töten das Tier nicht, vielleicht schaden sie nichtmal viel wenn man die Jahre sieht, die ein Tier noch lebt, aber sind sie nötig oder ist der Nutzen groß genug um AB zu rechtfertigen? Nehme ich als Mensch, wenn ich Schnupfen habe und dreimal am Tag huste, was ich sonst nicht tue, gleich Antibiotika, weil es ja eine Lungenentzündung sein könnte?? Wer kennt sich denn so gut mit seinem eigenen Körper aus um da die Verhältnismäßigkeit zu beurteilen....außer Ärzten vielleicht.
Und wir Erwachsenen lassen unsere Ängste an unseren Kindern und den Haustieren aus, die dann unverhältnismäßig oft und oft falsch mit Medikamenten vollgestopft werden. Die negativen Folgen machen sich erst Jahrzehnte später bemerkbar.
Ich bin froh, als ich meine beiden Grauen neu hatte, daß es genug Leute gab, die ich um Rat fragen konnte und nicht jedesmal zum Arzt mußte, wenn ich nicht wußte, was los war.
Versteht das hier nicht falsch: Ich will hier niemanden den Gang zum Tierarzt vermiesen. Es muß jeder selber wissen, wann er was mit seinen Tieren macht, aber bevor ich IRGENDWELCHE Medikamente akzeptiere lasse ich mir immer eine Diagnose geben. Und ein "könnte das und das sein" lasse ich nicht gelten. Und keine Angst den Arzt mit Fragen zu nerven...er ist dazu da Euch lückenlos aufzuklären....und das nicht nur im biblischen Sinne...
Gruß
Axel
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Alt 07.06.2000, 06:17   #16
Ursula
Senior Member
 
Benutzerbild von Ursula
 
Registrierungsdatum: 18.02.2000
Ort: Nähe Salzburg aber in Deutschland
Beiträge: 1.060
Question

Hallo Casper,

wie geht es deinem Grauen jetzt ?

Alles wieder o.k. oder was habt ihr weiter unternommen ?

Auf bald Ursl
__________________
5 Kakadu und einen Graupapa-Opa
Ursula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2002, 10:18   #17
Detlev
Moderator
 
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Registrierungsdatum: 22.02.2000
Ort: Wackernheim
Beiträge: 3.921
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Zitat:
Original geschrieben von Gudrun Maybaum

Bei Kropfenzuendungen habe ich mit grossem Erfolg Grossen Wegerich Tee, Ingwer und Slippery Elm Bark Powder (ich versuche mal frei zu uebersetzen: Puder der Rinde von schluefriger Ulme) benutzt. Das beruhigt, naehrt und heilt nicht nur den Kropf, sondern das gesamte Verdauungssystem.
Milch Distel ist uebrigens sehr gut nach Antibiotica um Leberschaeden zu verhindern.


Slippery Elm Bark Powder? Wird dabei ein reines Pulver der Rinde ("Ulmus fulva") gegeben oder ein Kombinationspräparat mit Milchsäurebakterien?
Gibt es andere Leute die damit positive Erfahrungen haben?

Gruesse,
Detlev
__________________
Detlev ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2002, 21:07   #18
Korthy
Junior Member
 
Registrierungsdatum: 17.07.2002
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 6
Lightbulb Diabetes

Hallo,

ich habe den Beitrag gelesen und es viel auch das Wort Diabetes.
Mein grauer war 3 Tage in einer Klinik (Dr. Nees in Weingarten), weil er nicht mehr richtig frisst. Er hat abgenommen und trinkt sehr viel.

Die Diagnose nach der Blutuntersuchung, verdacht auf Diabetes. (Zucker im Urin und im Blut über 500mmol)

Da dies, anders als bei Säugetieren nur schlecht mit Insulin zu behandeln ist, interessiert mich der Beitrag weiter oben.

es gibt ein Medikament das besser anspricht ?

Bitte, ich würde gern wiessen welches.

Gruß

Korthy

Geändert von Korthy (22.07.2002 um 20:11 Uhr).
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